Beratungsteam

Wir sind da, um unseren Schülerinnen und Schülern gerade dann unterstützend zur Seite zu stehen, wenn es „einmal oder auch länger nicht rund läuft“. Da sein, Zuhören, Trösten, Vermitteln und Beraten – abseits von Noten und Unterricht, Zeit geben und in Ruhe die Anliegen, in unserem Beratungsraum, zu besprechen, nach Lösungen suchen und Möglichkeiten aufzeigen, das ist das, was wir anbieten.

Damit ist nicht gemeint, dass wir lediglich eine Anlaufstelle sind, wenn ein Schüler schlechte Noten schreibt. Ganz im Gegenteil: bei unseren Gesprächen dreht es sich um unterschiedliche Themen, angefangen von schulischem Druck oder allgemeiner Überforderung, Streit mit Mitschülern, privaten Problemen von Liebeskummer über Trennung der Eltern oder dem Tod einer nahestehenden Person, von kleinen und großen Sorgen, um Ängste oder um Streitigkeiten bzw. Ausgrenzung innerhalb der Schule oder in der Klasse, um Rückzug, Stillstand, Resignation bzw. Aufgabe sowie um Depression, Magersucht oder um selbstverletzendes Verhalten, um nur einige zu nennen. Alles, was wir besprechen, bleibt vertraulich und weitere Schritte werden nur in Absprache und mit dem Einverständnis der Schülerinnen und Schülern unternommen.

Was unsere Schülerschaft bewegt, bewegt auch uns. Häufig liegt den Anliegen der Schülerinnen und Schüler eine schulische Ursache zu Grunde, dieser versuchen wir zu begegnen, in dem wir auch durch Projekte bzw. Projekttage auf Fragen und Probleme eingehen und gemeinsam mit vielen Schülern daran arbeiten, das unsere Schule ein Ort ist, welchen unsere Schüler gerne besuchen und an welchem sie sich gut aufgehoben fühlen, so wie sie sind: mit all ihren Stärken und Schwächen. Denn Themen, die einzelne uns vertraulich mitteilen, sind häufig Themen, die viele andere Schüler auch bewegen und die noch nicht den Weg zu uns gefunden haben.

Wir arbeiten demnach regelmäßig auch mit ganzen Klassen, z.B. bieten wir in der Jahrgangsstufe 8 das Projekt „Wir sind Klasse“ an oder wir besuchen den Klassenrat und bieten je nach Anliegen diverse Workshops in einzelnen Klassen oder im Jahrgang an.

Unterstützt werden wir dabei von unseren Kolleginnen und Kollegen, die trotz Raummangel auf einen Raum verzichten, damit den Schülerinnen und Schülern der Beratungsraum – ein besonderer Raum, der eine gemütliche Atmosphäre abseits von Noten und Leistungsbewertung darstellt – zur Verfügung steht.

Darüber hinaus werden wir von der Schülervertretung und der Jugendkirche JONA und dem Team der Kinder-Jugend-Eltern-Beratungsstelle Sachsenhausen (KJEB), die an der Schule regelmäßig eine offene Sprechstunde anbieten, unterstützt.

Mittlerweile haben wir ein Netzwerk mit weiteren externen Beratungsstellen und außerschulischen Ansprechpartnern aufgebaut, die weiterführende Unterstützungsangebote anbieten. Bei Bedarf oder Notwendigkeit können wir Schülern oder Eltern diese vermitteln oder Adressen nennen.

Plakat, dass alle Mitglieder des Beratungsteams zeigt. Das sind: Herr Arnold (Beauftragter für Suchtprävention), Herr Freitag (Schulseelsorger, Jugendkirche JONA), Frau Rodenbach (Beauftragte für Suchtprävention), Herr Jäger (UBUS-Kraft), Herr Kraiker (Krisenbegleiter), Herr Liszcyk (Verbindungsleher), Herr Rücker, Frau Herzberg (Verbindungslehrerrin). Zudem enthält es einen kurzen Text: Wir sind da, um unseren Schülerinnen und Schülern gerade dann unterstützend zur Seite zu stehen, wenn es „einmal oder auch länger nicht rund läuft“. Da sein, Zuhören, Trösten, Vermitteln und Beraten – abseits von Noten und Unterricht, Zeit geben und in Ruhe die Anliegen, in unserem Beratungsraum, zu besprechen, nach Lösungen suchen und Möglichkeiten aufzeigen, das ist das, was wir anbieten.